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Die wohl letzten Küken dieses Jahres – allerdings gibt es von 6 Glucken, die auf je 12 – 13 Eiern gesessen haben nur 12 Küken

Im Sommer ist unser langjähriger Zuchthahn ganz plötzlich aus dem Leben gerissen worden – wahrscheinlich bei der Verfolgung einer Henne oder eines Nachwuchshahns. Ein gutes Ende für den Hühnerhofpatriarchen, der schon den Umzug von der alten in die neue Baumschule 2014 mitgemacht hat und auch das nächtliche Fuchsgemetzel überlebt hat – wenn auch mit ausgerissenem Schwanz. 30 seiner Frauen hatten nicht so viel Glück…. Großer Hübscher, so hieß der Althahn, hat einen tollen Job gemacht: Er war freundlich zu Mensch und Henne, zog mit seiner Herde durch die ganze Baumschule und beim Brüten war so gut wie jedes Ei befruchtet.

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Sein Nachfolger ist auch freundlich, aber sein Aktionsradius ist wesentlich kleiner und beim Brüten war nur etwa die Hälfte der Eier befruchtet. Jetzt hat er auch die Hühnermädels aus dem nächsten Stall für sich entdeckt mit dem oben genannten traurigen Ergebnis. Aber wir haben jetzt um die 100 Küken und es werden hoffentlich ein paar prächtige gelbe Asendorfer Goldhähne dabei sein.

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Mitte August
Unsere Küken aus dem Juli auf Streifzug mit Ihren Müttern.

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Anfang September schlüpfen hoffentlich die nächsten…

Wir hatten am 14. August den Prüfer der GfRS (Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH) im Betrieb zur Inspektion und sind wieder für ein weiteres Jahr als Biobetrieb zertifiziert.

kurzer-schneler-sturm-header
kurzer-schneler-sturm-1Was für ein kurzer, schneller Sturm mit dem langersehnten Regen! Überall umgestürzte Bäume… Leider auch unsere Paulownie (Blauglockenbaum) im Staudenbeet – einfach abrasiert.

 

 

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Sonntag: wir können unser Hühnerfutter ernten. Wegen der Hitze ist zwar kaum etwas gewachsen, aber das Bisschen muss wenigstens geerntet werden. Nach einer Runde mit dem Mähdrescher bekommen wir Besuch.

Ein Storch! Sensation! Nach vielem Gucken und vielen Fotos muss ich trotz Hitze weiter arbeiten und auch die Hunde suchen sich ein vermeintlich kühles und sicheres Plätzchen. Nach einer ganzen Weile folgt der nächste Blick zum Mähdrescher und zum Storch. Und: Whow!!!! Aus dem Storch sind ca. 14 geworden. Das ist grandios!

Aber wir müssen trotzdem weiter arbeiten. Ernte ist etwas Tolles, wir freuen uns über jedes Korn. Das müssen wir auch, denn es ist eine riesen Rekord-Minusernte. Die Nachtrocknung erfolgt auf unserem Parkplatz (Sonnenpower gibt es ja genug in diesem Jahr!) Und dann ab in unser Hühnerfuttersilo, damit unsere Hühner die guten Bioeier aus der Baumschule legen können.

 

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An unserem neuen Standort, unserem neuen Zuhause, rücken vermehrt Tiere in den Blick. Nicht nur unsere Hühner sind mit umgezogen (und leider von einer Fuchsfamilie um die Hälfte reduziert worden), jetzt kommen auch die Fische aus unserem alten Gartenteich und Hunde wollen wir auch haben. Viele Vögel nisteten bei uns, z.B. Rebhühner, Rotschwänze und Lerchen.

Andere kommen zum essen: Tauben, Störche, Krähen, Milan, Habicht….Da wir grosse Flächen sowohl letztes als auch dieses Jahr mit Gründünger eingesät haben, sind auch Hummeln (die meisten Flächen sind mit dem Gründünger „Hummelblüte“ eingesät), Wildbienen und Honigbienen in grosser Zahl bei uns zu Gast. Das Imkern erfreut sich als Hobby in unserem Freundes-u. Bekanntenkreis gerade zunehmender Beliebtheit. Unsere Freunde Irene und Michel haben sich dieses Jahr ihre ersten beiden Völker angeschafft und wollen nächstes Jahr bei uns in die Honigproduktion einsteigen.

Zur Zeit steht hier ein Anhänger mit Bienenvölkern von einem Freund aus Hanstedt, dessen Bienen sich noch ordentlich durch die Blüten von Sonnenblume, Buchweizen, Seradella, Malven u.ä. fressen (so sagt man das als Fachmann bestimmt nicht..) sollen, bevor es ins Winterquartier geht. Der Film „More than honey“ hat uns die Wichtigkeit von Umweltschutz, Artenvielfalt und Biolandwirtschaft neu vor Augen geführt- einmal angucken können wir sehr empfehlen.

dve